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Wie teuer ist ein Lift?

Unter den Fragen unserer Kunden ist die nach den Kosten, welche aus der Anschaffung einer Liftanlage resultieren, eine der am häufigsten gestellten. Ebenso oft ist die Antwort darauf, dass die Kosten von Projekt zu Projekt stark schwanken können und insbesondere bauliche Voraussetzungen und die Anforderungen an die Liftanlage einen entscheidenden Einfluss haben. Auch wenn die Antwort durchaus begründet ist, hat die Frage nach den Kosten ihre volle Berechtigung.


Daher haben wir versucht, Ihnen einen Überblick über die Preise für Homelifte, Hebebühnen, Treppenlifte, Plattformlifte und mobile Hublifte zu verschaffen. Unter dem nachfolgenden Link finden sie ein Dokument mit Preisen für die verschiedenen Lifttypen. Außerdem haben wir dort Anhaltspunkte zu weiteren Kosten zusammengestellt, welche im Zusammenhang mit einer Liftanlage und durch begleitende Maßnahmen entstehen können.

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Nutzen Sie die Finanziellen Zuschüsse!

Insbesondere sind dies die Förderungsmöglichkeiten für den Einbau einer Liftanlage nach § 40, Abs. 4 SGB XI:

§ 40 Pflegehilfsmittel und wohnumfeldverbessernde Maßnahmen

(4) Die Pflegekassen können subsidiär finanzielle Zuschüsse für Maßnahmen zur Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes des Pflegebedürftigen gewähren, beispielsweise für technische Hilfen im Haushalt, wenn dadurch im Einzelfall die häusliche Pflege ermöglicht oder erheblich erleichtert oder eine möglichst selbständige Lebensführung des Pflegebedürftigen wiederhergestellt wird. Die Zuschüsse dürfen einen Betrag in Höhe von 4 000 Euro je Maßnahme nicht übersteigen. Leben mehrere Pflegebedürftige in einer gemeinsamen Wohnung, dürfen die Zuschüsse für Maßnahmen zur Verbesserung des gemeinsamen Wohnumfeldes einen Betrag in Höhe von 4 000 Euro je Pflegebedürftigem nicht übersteigen. Der Gesamtbetrag je Maßnahme nach Satz 3 ist auf 16 000 Euro begrenzt und wird bei mehr als vier Anspruchsberechtigten anteilig auf die Versicherungsträger der Anspruchsberechtigten aufgeteilt.

(Quelle: http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_11/__40.html)


Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen schreibt dazu:

„Die Pflegekassen können finanzielle Zuschüsse für Maßnahmen zur Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes des mindestens erheblich Pflegebedürftigen nach § 40 Abs. 4 SGB XI (ggf. i.V.m. § 123 Abs. 2 SGB X)I gewähren, wie z. B. Umbaumaßnahmen und/oder technische Hilfen im Haushalt, wenn dadurch im Einzelfall

  • die häusliche Pflege überhaupt erst ermöglicht wird,
  • die häusliche Pflege erheblich erleichtert und damit eine Überforderung der Leistungskraft des Pflegebedürftigen und der Pflegenden verhindert oder
  • eine möglichst selbständige Lebensführung des Pflegebedürftigen wiederhergestellt, also die Abhängigkeit von den Pflegenden verringert wird.“

(Quelle: Richtlinien des GKV-Spitzenverbandes zur Begutachtung von Pflegebedürftigkeit nach dem XI. Buch des Sozialgesetzbuches)

Die Höhe der Zuschüsse gilt seit dem 01. Januar 2015 nach dem Pflegestärkungsgesetz. Insbesondere könnte hier von Interesse sein, dass mehrere Anspruchsberechtigte zusammen wohnen. Dann erhöht sich der Zuschuss auf das bis zu 4-fache des Einzelzuschusses.

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